Die Geschichte des Tees: Von der Entdeckung bis heute

Aktualisiert: 12. Juni

Ein altes Sprichwort in China besagt:

“Man trinkt Tee, damit man den Lärm der Welt vergisst.“



Geschichten und Legenden vom Tee

Die erste Geschichte beschreibt die Legende vom chinesischen Kaiser ShenNung. Im Jahre 2737 v. Chr. wollte der sehr auf seine Gesundheit bedachte Monarch einen Kessel Wasser abkochen, wie er dies üblicherweise tat. Doch da er von einem langen Marsch ermüdet war, schlief er neben dem Wasserkessel ein. Während er vor sich hin döste, löste der Wind ein paar Blätter von den Ästen eines Teestrauches und ließ sie in den Wasserkessel fallen. Als der Kaiser erwachte, fiel ihm das grünlich gefärbte Wasser auf, er kostete davon und fand es köstlich. Der Ausspruch des Kaisers „Tee weckt den guten Geist und weise Gedanken . Er erfrischt das Gemüt. Du bist niedergeschlagen, so wird Dich Tee ermuntern", zeigt die von ihm gewonnene Erkenntnis über die belebenden Effekte des Teegetränkes.


Die zweite Legende ist japanischer Herkunft. Bodhidarma, buddhistischer Mönch und dritter Sohn des indischen Königs Kaisawo, soll ca. 519 n. Chr. mehrere Jahre vor einer Felswand in den Nächten meditiert haben. Als ihn eines Nachts schließlich die Müdigkeit überkam, war der so zornig über seine Schwäche geworden, dass er sich beide Augenlider abriss und fortwarf. Dort schlugen die Lider bis zum nächsten Morgen Wurzeln, und es wuchsen zwei immergrüne Teesträucher. Bodhidarma probierte davon, und fühlte sich wachsamer und gestärkt, so dass er dem Schlaf besser widerstehen konnte. Das Schriftzeichen "Cha" gilt in Japan nach wie vor für Tee und das Augenlid.



Die Verbreitung des Tees in Asien


In China wurde Tee als Getränk schon von Anbeginn unserer Zeitrechnung getrunken. Der Tee wurde damals als Medizin verwendet und von buddhistischen Mönchen in Klöstern angebaut und gepflegt. Alle Teesorten nehmen hier ihren Ursprung, von der Mutterpflanze „Camellia Sinensis Sinensis“ die ersten Tees waren Oolong- ähnlich.

Die Blätter wurden im Klosterhöfen in der Sonne getrocknet, diese begannen an der Luft leicht zu fermentieren.

Zu dieser Zeit wurden die Teeblätter zu Ziegeln gepresst um den Tee länger frisch zu halten und den Transport zu erleichtern.

Je nach Lage des Klosters waren die Tees schwächer oder stärker fermentiert, da die Wege zu den Klöstern unterschiedlich lang und beschwerlich waren. Dies erklärt auch die heutigen unterschiedlichen Oolong-Typen.